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CIBEK technology + trading GmbH

Im Fokus der Firma CIBEK technology + trading GmbH liegt die älterwerdende Gesellschaft. Für diese entwickelt CIBEK das Tablet-basierte Assistenzsystem PAUL, eine intelligente Lösungsplattform, die seit 2006 im aktiven Einsatz ist. Mit unterschiedlichen Organisationen erarbeitet CIBEK maßgeschneiderte Anwendungen, so dass Menschen möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben führen können. PAUL wird zudem immer mehr im Quartier für Familien und Menschen aller Altersgruppen eingesetzt, mit dem Ziel, diese miteinander zu vernetzen. Dabei fließen Ergebnisse aus der Teilnahme an nationalen und internationalen Forschungsprojekten sowie Projekten mit Hochschulen und Forschungsinstituten ein. Die bestehenden Erfahrungen in der Gestaltung intuitiv und einfach bedienbarer Programme bringt CIBEK in REMOBIAS ein.

Bernd Klein, Geschäftsführer von CIBEK: „Bei CIBEK ist es uns schon immer ein Anliegen, Senioren den Alltag zu erleichtern und wir freuen uns deswegen sehr, in Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg und Match Rider, dies ebenfalls im Bereich Mobilität tun zu können.“


Universität Oldenburg

Im Zusammenhang von Energieverbrauch und CO2-Emissionen spielt der Mobilitätssektor eine zentrale Rolle und gehört zu den relevantesten Umsetzungsfeldern eines nachhaltigen Konsums. Das Thema nachhaltige Mobilität wird seit dem Jahr 2010 am Lehrstuhl bearbeitet. Aufbauend auf Ergebnissen der studentischen Projekt­gruppen wurde ein erster Prototyp für die multimodale Reiseplanung unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten inkl. der Integration in betriebliche Anwendungssysteme aus dem Bereich CRM und BI entwickelt. Neben der rein akademischen Bearbeitung des Themas wurden verschiedene Kooperationsprojekte am Lehrstuhl initiiert und abgeschlossen. So wurde z. B. im von der Bundesregierung geförderten Projekt Schaufenster für Elektromobilität Niedersachsen (2013–2016) innerhalb des Teilprojekts IKTS mit dem Arbeitspaket „Kundenorientierte Mobilität“ ein Reiseinformationssystem entwickelt, das die Elektromobilität unterstützen soll. Weiterhin wurde das EFRE Projekt ReCaB – Regionales Car-Balancing, welches insbesondere das Thema Car Sharing-Angebote aus dem Autohaus adressierte, erfolgreich abgeschlossen.

Projekt NEMo (Nachhaltige Erfüllung von Mobilitätsbedürfnissen im ländlichen Raum): Der Fokus der Forschungsaktivitäten in „NEMo“ lag in der Einführung von Mitfahrgelegenheiten im ländlichen Raum und 2020 erfolgreich abgeschlossen. Dieses Thema wird im Forschungsprojekt „instaride“ aufgegriffen und auf Basis der Blockchain-Technologie unter Einsatz intelligenter Verträge direkt in die Fahrzeuge integriert. Einen umfassenden Rahmen bildet dabei das Interreg geförderte Projekt BITS (Bicycles and Intelligent Transport Systems), das alle smarten Lösungen zum Radverkehr im transnationalen Kontext zusammenbringen soll. Weiterhin werden Ansätze der Sektoren­kopplung zwischen Energie und Mobilität im Forschungsprojekt „ELogZ“ (Energieversorgungskonzept für klimaneutrale Logistik­zentren) unter­sucht.

Prof. Dr. -Ing. Jorge Marx Gómez ist Leiter der Abteilung Wirtschafts­informatik VLBA am Department für Informatik der Universität Oldenburg. Des Weiteren ist er Direktor des Zentrums für Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung (COAST) der Universität Oldenburg und Bereichsvorstand Energie des Informatikinstituts OFFIS. Forschungs­schwerpunkte sind Betriebliche Umwelt- und Nachhaltigkeits­informationssysteme, föderierte ERP-Systeme, Business Intelligence, Data Science und angewandte KI. Wir freuen uns sehr, dieses Projekt zur Beantragung von selbstbestimmten Mobilitätsdienstleistungen für Senioren in ländlichen Gebieten ankündigen zu können.


Match Rider UG

Firma Match Rider hat mit MatchRiderGO eine Plattform zur Vermittlung von Fahrgemeinschaften entwickelt. Über die MatchRiderGO-Apps werden Fahrer und Mitfahrer auf festen Routen zusammengebracht. Dazu wählt der Fahrgast eine Route aus und teilt mit, an welchem Haltepunkt er ein- und aussteigen möchte. Im Anschluss erhält der Fahrer eine Buchungs­bestätigung und erfährt so, wo der Fahrgast auf seiner Route zusteigen möchte. Das ÖPNV-ähnliche Angebot bedient feste Routen mit festen Haltepunkten. Die Abfahrtspunkte liegen direkt auf der Route der Fahrer und funktionieren wie virtuelle Bushaltestellen.

Mit einem neuen Konzept, dem durch den baden-württembergischen Verkehrsminister Hermann 2020 prämierten mobilityDIY, werden darüber hinaus Städte, Kommunen, Unternehmen, Initiativen und weitere Stakeholder mittels eines Do-It-Yourself-Ansatzes ertüchtigt, selbst ihr eigenes Mitfahrnetzwerk auf­zubauen und zu vermarkten. So entstehen miteinander verbundene Routennetzwerke, die mit der vorhandenen ÖPNV-Infrastruktur verknüpft werden.

Dr. Benedikt Krams, Managing Partner bei Match Rider, drückt seinen Dank aus: „Wir freuen uns sehr, dass dieses zukunftsweisende Projekt trotz Corona starten kann. Mitfahrgelegenheiten werden insbesondere vor dem Hintergrund der verkehrlichen Potentiale und der klimaschutzpolitischen Bedeutung stark an Bedeutung gewinnen. Durch die zunehmende Impfquote, Rücksicht und die Nach­verfolgbarkeit ist Mitfahren eine sichere Sache.“


Projektförderung